Baubeschreibung

Dietesheimer Straße 125 in 63165 Mühlheim am Main

1. Bauvorhaben

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 22 Wohneinheiten und Tiefgarage. Es ent­stehen vier oberirdische Geschosse und ein Kellergeschoss. Das Bauwerk wird in Massiv­bauweise erstellt.

1.1 Vorbemerkung
Die Erfüllung der vertraglichen Leistungen erfolgt nach Maßgabe der zum Zeitpunkt der Beantragung der Baugenehmigung gültigen Landesbauordnung, der Energie­ein­sparverordnung 2014 (EnEV), den anerkannten Regeln der Baukunst und den DIN‐Normen.
In begründeten Einzelfällen kann von geltenden DIN‐Normen abgewichen werden und zwar dann, wenn dies zweckmäßig ist und dem Nutzer dadurch keine Nachteile entstehen.


Folgende Ausführungen entsprechen nicht den DIN-Normen:
  • Die Austrittshöhen der Balkon‐ und Terrassentüren können geringer als 15 cm sein.
  • Eine hundertprozentige Luftdichtheit des Gebäudes wird nicht zugesichert.
  • Entwässerungsleitungen können zum Druckausgleich statt mit einer Entlüftung über das Dach mit Rohrbelüftern versehen werden.
  • Abstandsflächen können in Bädern und WCs unterschritten werden.
  • Balkone und Dachterrassen können mit Abtropfkante und ohne Regenrinne ausgeführt werden.
  • Außenwände können zum Einbau von Steckdosen und Schaltern u. ä. geschlitzt werden.

Der Bau wird entsprechend den Anforderungen der EnEV 2014 ausgeführt. Nach Bauausführung wird ein Energiepass erstellt, welcher sich auf das Gesamt­anwesen bezieht. Die Anforderungen der DIN 4109 Beiblatt 2 hinsichtlich des Schallschutzes der Außenwände der Wohnung werden eingehalten. Ein besonderer Schallschutz zwischen den Räumen innerhalb einer Wohnung wird nicht vereinbart. Grundlage der Ausführung sind diese Baubeschreibung, sowie die bei der Beurkundung des Kaufs als Anlage beigefügten Baupläne 1:100. Für alle angegebenen Maße gelten die „Maß­toleranzen im Hochbau“ nach DIN 18202 als vereinbart. Erfolgt der Abschluss des Kaufvertrages mit dem Erwerber nach Baubeginn, ist die zu diesem Zeitpunkt tatsächlich erstellte Bauausführung Ver­trags­bestandteil, auch wenn technisch oder rechtlich bedingte Änderungen vor­genom­men wurden.

1.2 Planungsleistungen

Sämtliche Planungsleistungen (Archi­tekten­leistung, Ausführungs­planung, Bau­leitung, Statik) sowie die Kosten bei Ämtern und Behörden zur Erwirkung der Bau­ge­nehmigung sind im Kaufpreis enthalten.

1.3 Hausanschlüsse

Die Errichtung aller erforderlichen Haus­anschlüsse inkl. Versorgungs­graben, Haus­ein­führungen und der Anschlussgebühren für Wasser, Kanal, Gas, Strom und Telefon sind im Kaufpreis enthalten.

2. Rohbau

Gegründet wird das gesamte Anwesen auf bewehrten und unbewehrten Einzel- und Streifenfundamenten nach statischen Erfordernissen. Alternativ kann gemäß der statischen Berechnung auch eine tragende Fundamentplatte vorgesehen werden. Die Außenwände des Kellergeschosses werden in WU-Beton erstellt. Die Außenwände aller anderen Geschosse werden mit Kalksandsteinen oder Beton nach Vorgaben der Statik erstellt. Alle tragenden Innenwände und Wohnungstrennwände werden nach statischen Erfordernissen und den Anforderungen an den Schallschutz aus Kalksandstein oder Beton erstellt. Sämtliche nicht tragende Innenwände in allen oberirdischen Geschossen werden als Metallständerwände in Trockenbauweise (z.B. System Knauf, Rigips oder gleich­wertig) mit beidseitiger Doppelbeplankung erstellt. Die Geschossdecken werden als Ortbetondecken oder Halbfertigteildecken mit Aufbeton erstellt, die Bewehrung und Stärke entspricht den statischen Erfordernissen. Die Balkone werden in Stahlbeton ausgebildet. Durch entsprechende thermische Abtrennung und Wärmedämmung werden Kältebrücken sicher vermieden. Die Ausführung der Treppenläufe erfolgt in Stahlbeton. Diese sind auf Geschossdecken und Podesten mittels Schöck-Schall-Tronsolen oder gleichwertig schallentkoppelt gelagert und mit Betonwerkstein bzw. Natursteinplatten belegt. Lediglich die von den Dach­geschoßen zu den Spitzböden führenden innenliegenden Treppen können alternativ aus Holz oder in Metall­kon­struk­tion erstellt werden.

3. Dachausbildung­/­Abdichtung

Die Dacheindeckung erfolgt mit Drelaq­blech in Stehfalzform auf Antidröhnfolie. Der Trockenfirst ist durch Firstbleche belüftet. Die diffusion­soffene Unter­spann­bahn wird auf die gesamte Dachfläche aufgetragen oder verlegt. Lüfterleisten und Strangentlüfter werden nach Erfordernis eingebaut. Die Dachfläche wird mit Mineralwolle gedämmt, Wärmeleitgruppe nach Wärmeschutznachweis. Eine Dampfsperre wird unter den Sparren fixiert und luftdicht an Wände bzw. Boden verklebt. Die Dachflächenentwässerung erfolgt über eine vorgehängte Dachrinne aus Titanzink und angeschlossene Fallrohre an das städtische Kanalisationsnetz.

4. Sanitär­/­Heizung­/­Lüftung

4.1 Allgemeine Sanitärausstattung

Hauptbad
  • Waschtisch in Qualität entsprechend Duravit D-CODE, weiß in 600 x 485 mm
  • Waschtischarmatur in Qualität entsprechend Grohe Eurosmart
  • wandhängendes WC in Qualität entsprechend Duravit D-CODE Tiefspüler, weiß
  • Badewannenanlage in Qualität entsprechend Kaldewei 1700 x 750 mm
  • Wannenfüll- und Brausebatterie in Qualität entsprechend Grohe Eurosmart mit Einstrahl-Handbrause.
    Gäste-WC (falls vorhanden)
  • Waschtisch in Qualität entsprechend Duravit D-CODE, weiß, 500 x 380 mm
  • Waschtischarmatur in Qualität entsprechend Grohe Eurosmart
  • wandhängendes WC in Qualität entsprechend Duravit D-CODE Tiefspüler, weiß
  • Duschanlage (bodentief), Duschrinne mit Gefälleestrich, mit Bodenfliesen belegt.

Bemerkung:
Die Bäder sind (je nach Zuschnitt) mit jeweils einer Badewanne und einer Dusche oder bei kleineren Wohnungen nur mit einer Dusche ausgestattet. Details hierzu sind den Plandarstellungen zu entnehmen. Je nach Badplanung kann es sich ergeben, dass die Gefällehöhe von der Duschrinne zu den Abflussleitungen nicht ausreichend ist. In diesen Fällen wird statt einer Duschrinne eine Duschtasse 90 x 90 cm mit einer Einbauhöhe von maximal 3 cm ab Fertigfußboden eingebaut.

Küche
Jede Küche erhält einen Kaltwasser-, Warmwasser- und einen Abwasseranschluss für das Spülbecken. Das Kaltwassereckventil verfügt über eine zusätzliche Anschlussmöglichkeit zur Versorgung einer Geschirrspülmaschine.

4.2 Wasser­/­Abwasser

Die Wasserversorgung erfolgt durch die Stadtwerke, die Entsorgung über den städtischen Kanal. Die Warm- und Kaltwasserverteilungen innerhalb der Wohnungen werden in Kunststoffverbundrohren ausgeführt. Die Warmwasserversorgung für Küche und Bad/WC erfolgt über eine zentrale Warmwasserbereitung. Die Kalt- und Warmwasserzählvorrichtung ist für jede Wohnung vorgerichtet, die Wasserzähler werden von der Eigentümergemeinschaft von einem Abrechnungsunternehmen gemietet und eingebaut. Die Steigstränge der Abwasserleitungen werden gemäß der Schallschutzberechnung und dem Brandschutzkonzept ausgeführt. Hinweis
Teilweise können in den Bädern, Duschbädern und Küchen die Bewegungs- und Abstandsflächen nach DIN 18022 unterschritten sein. Die beiden Waschräume im Untergeschoss erhalten eine ausreichende Anzahl von Wasseranschlüssen zum Anschluss von Waschmaschinen. Es wird gewährleistet, dass jede Wohnung einen Platz für eine Waschmaschine in den Waschräumen erhält.

4.3 Heizungsanlage und Warmwasseraufbereitung

Im Heizraum im Kellergeschoss ist die Heizungsanlage mit zentraler Wärme­erzeugung durch Gas-Brennwerttechnik und zentraler Warmwasserversorgung mit Speicher untergebracht. Auf dem Dach wird eine Solaranlage installiert, welche für die Unterstützung der Warmwasser-Aufbereitung ausgelegt ist. Alle Heiz- und Warmwasserleitungen werden unter Einhaltung der Energieeinsparverordnung 2014 wärmegedämmt. Die Bäder erhalten zudem einen Standardheizkörper mit Mittelanschluß in weiß, Qualität entsprechend Marke Kermi, (500 x 1800 oder 600 x 1800 mm).

4.4 Fußbodenheizung

Alle Wohn‐ und Schlafräume sowie Bäder erhalten eine Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung. Abstellräume, Gäste-­WCs und Flure haben teilweise keine eigene Regelung, da im Bereich der Verteilerkästen alle Heizkreise zusammen­laufen und daher eine separate Regelung nicht praktikabel ist.

4.5 Lüftungstechnik

Für die Kochstelle der Küche ist keine Abluft vorgesehen. Dunstabzugshauben sind käuferseitig vorzusehen. Es sind nur Umluftgeräte zulässig. Innenliegende Bäder/Gäste-WCs und Hauswirt­schafts­räume werden über motorische Einzelentlüftungen über das Dach entlüftet. Die Ventilatoren werden mit Nach­lauf­funktion über den Lichtschalter gesteuert. Die Be- und Entlüftung der übrigen Räume erfolgt gemäß Lüftungskonzept.

5. Elektrik

5.1 Allgemein

Die Versorgung erfolgt über Erdkabel aus dem Verteilernetz der Stadtwerke bis in den Haus­anschlussraum. Jede Wohnung erhält einen eigenen Stromzähler. Ebenfalls ist hier der Gemeinschaftsstromzähler für Treppenhauslicht, Sprechanlage und Nebenräume untergebracht. Die Außenanlagen­beleuchtung erhält Däm­merungs­schalter und Bewegungsmelder, die Treppenhaus­beleuchtung erhält eine Zeitschaltung. Die Leitungsverlegung in den Wohnungen und im Treppenhaus erfolgt unterputz. Das Treppenhaus wird mit Deckenleuchten nach Erfordernis und Auswahl des Architekten ausgestattet. In jeder Wohnung wird ein Unterputz‐­Sicherungs­kasten mit Sicherungs­autoauto­maten und Beschreibung der Bestückung angeordnet.

5.2 Elektroausstattung

  • Schalterprogramm in Qualität entsprechend dem Fabrikat GIRA Standard glanzweiß
  • Haupt-, bzw. Unterverteiler in Qualität entsprechend Fabrikat HAGER.
  • Bei Wechselschaltungen sind jeweils zwei Schalter vorgesehen, bei Kreuzschaltungen jeweils zwei Wechselschalter und ein Kreuzschalter.
    Soweit im Folgenden von Brennstellen die Rede ist, sind Lampen und Leuchtmittel nicht im Leistungsumfang enthalten.

Diele/Flur
Eine Deckenbrennstelle mit Wech­sel­schal­tung je 3m Flur, zwei Steck­dosen.
Wohnen­/­Essen
Zwei Deckenbrennstellen (getrennt geschaltet) mit Ausschaltung, im Dachgeschoss alternativ auch Wand­aus­lässe. Acht Steckdosen, ein TV‐Anschluss, ein Telefon­anschluss, einen Roll­laden­schal­ter neben jedem Fenster (außer Dachflächenfenster, im Folgenden nur DFF), eine LAN Verbindung mit RJ45 Dose mit zwei Datenports in Cat 7 duplex verlegt gegen Aufpreis möglich. Für die Penthouse-Wohnungen werden zusätzlich jeweils ein Elektroanschluss außen für eine Markisenanlage (nicht im Leistungsumfang enthalten) vorbereitet.
Bad­/­Gäste-WC
Eine Deckenbrennstelle mit Ausschaltung, eine Wandbrennstelle mit Ausschaltung oberhalb des Spiegels, zwei Steckdosen , einen Rollladenschalter neben jedem Fenster (außer DFF).
Schlafen
Eine Deckenbrennstelle mit Ausschaltung, ein Telefon­anschluss, ein TV‐Anschluss, sechs Steckdosen, einen Rollladenschalter neben jedem Fenster (außer DFF)
Kochen
Eine Deckenbrennstelle mit Ausschaltung, ein Herdanschluß (380 V), je eine Steckdose für Geschirrspüler, Kühlschrank, vier Arbeitssteckdosen, einen Roll­la­den­schal­ter neben jedem Fenster (außer DFF). Abstellräume­/­Zugang zu Loggia (im Dachgeschoss) Je eine Deckenbrennstelle mit Ausschaltung, eine Steckdose.
Terrasse­/­Balkon
Ein Wand-Lampenauslass mit Ein-/ Ausschaltung von innen, eine Steckdose. Im Erdgeschoß­bereich sind die Außen­steckdosen zusätzlich abschließbar.
Keller
Je Kellerabteil ein Deckenauslass mit Ausschaltung, eine Steckdose (ggfs. Auf­putz‐In­stalla­tion in den Keller­räumen).
Tiefgarage
Die Tiefgarage erhält eine Beleuch­tung nach DIN, geschaltet über Bewegung­smelder mit Nachlauf.
Nebenräume in der Tiefgarage
Alle Neben­räume in der Tief­garage erhalten eine ausreichende Be­leuchtung sowie eine ausreichende Anzahl von Steckdosen (Aufputz möglich).
Waschräume
Die beiden Waschräume erhalten eine ausreichende Anzahl von Doppelsteck­dosen zum Anschluss von Waschmaschinen und Trocknern. Es wird gewährleistet, dass jede Wohnung einen Platz für Waschmaschine und Trockner in den Waschräumen erhält. Die Geräte werden auf den Zähler der jeweiligen Wohnung geschaltet.
Außenanlagenbeleuchtung
Das Haus sowie die Zuwegung erhält eine Beleuchtung nach Konzept des Architekten.

5.3 Klingel‐ und Briefkastenanlage

Neben dem Hauseingang wird eine Briefkastenanlage mit einem integrierten Video-Klingeltableau installiert. Qualität entsprechend Firma Renz. In jeder Wohnung befindet sich bei der Wohnungseingangstüre eine Video-Sprechstelle mit elektrischem Türöffner.

5.4 Satellitenanlage

Es wird eine Satellitenanlage für den digitalen Empfang von Astra‐Sendern und EutelSat installiert. Die Endgeräte für den Fernsehempfang (Receiver, Verstärker etc.) sind nicht im Leistungsumfang enthalten.

6. Putz‐ und Fassadenarbeiten

In den Wohnräumen kommt an den Wänden ein einlagiger, geglätteter Gips‐Maschinenputz zur Ausführung. Die Bäder erhalten Kalk-Zementputz. Filigrandecken erhalten eine Spachtelung (Qualität Q1), Ortbetondecken erhalten einen entsprechenden Innenputz. Die Putzoberfläche wird geglättet für die spätere Aufnahme von Raufasertapeten, Details siehe Malerarbeiten. Die Fassade wird vollständig mit einem Wärmedämmverbundsystem eingekleidet. Darauf wird Edelputz in Kornstruktur 3 mm nach Farbkonzept nach Wahl des Architekten aufgetragen. Die Untersichten der Balkone werden nur gestrichen. Der Sockel oberhalb des Geländes wird farblich nach Wahl des Architekten abgesetzt.

7. Estrich

Sämtliche Räume im Wohnbereich erhalten einen schwimmenden Zementestrich auf einer Wärme‐, bzw. Trittschalldämmung, Stärke gemäß Energiebedarfs‐, bzw. Schallschutznachweis. Die Technik‐, Abstell- und Waschräume, Flure und der Fahrradabstellraum im Kellergeschoss sowie die Tiefgarage erhalten eine geglättete Oberfläche auf der Bodenplatte ohne Estrich Die Oberfläche erhält einen Anstrich.

8. Türen

8.1 Hauseingangstür

Die Ausführung erfolgt als Aluminiumhaustür mit PVC‐Ummantelung, mit Verglasung, elektrischem Türöffner, Qualität entsprechend Fabrikat Hörmann, Widerstandsklasse RC2, Farbe und Gestaltung nach Wahl des Architekten. Seitenelemente werden passend als Festverglasung ausgeführt. Die Tür erhält einen Sicherheitsbeschlag mit Sicherheitszylinderschloss.
Die Beschläge werden in Edelstahl ausgeführt. Drückergarnitur innen (Fabrikat Hoppe) und Stoßgriff (Rundrohr). Außen türhoch in Edelstahlausführung, Obertürschließer, Türhöhe ca. 2,26 m.

8.2 Wohnungseingangstüren

Wohnungseingangstür­elemente mit Holzum­fassungs­zargen in Qualität entsprechend Fabrikat HUGA oder HGM/Wirus oder Jeld‐Wen, mit hoch­wertiger Laminat‐ oder Weiß­lack­oberfläche. Die Wohnungs­eingangs­türen sind mit auto­mati­scher Boden­dichtung Schall-Ex für bessere Standfestigkeit, einbruch­hemmendem Profil­zylinderschloss (Schließ­anlage), Spezial­plattene­inlagen für besseren Schall­schutz nach Schall­schutz­klasse 2 sowie Alueinlagen nach Klimaklasse 2 ausgestattet. Die Türen sind mit Obertürs­chließern und Tür­spion ausgestattet und entsprechen der Wider­standsklasse RC 2, Farbe weiß, B/H: 1010 x 2125 mm Rohbaumaß. Die Griffe sind in Edelstahl ausgeführt, Qualität entsprechend Fabrikat Hoppe Modell Amsterdam, außen Knauf innen Klinke.

8.3 Zimmertüren

Zimmertüren werden als Röhrenspantüren ausgeführt, Qualität entsprechend Marke Dextüra. Türhöhen sind im Rohbaumaß 2125 mm hoch. Die Holzumfassungszargen sind mit 3-seitig umlaufender Profildichtung, Farbe weiß. Die Drückergarnituren sind aus Aluminium, Qualität entsprechend Fabrikat Hoppe Modell Amsterdam.

8.4 Schließanlage

Es ist eine Zentralhaupt­schließanlage für alle Türen mit Ausnahme der Wohnungs­innentüren vorgesehen.


9. Fenster

Alle Fenster sind Kunststofffenster mit echtem 7‐Kammer Profil, Qualität entsprechend Fabrikat Weka mit RAL‐Gütezeichen. Alle Flügel und Blendrahmen werden komplett stahlverstärkt. Die Fenster haben Drehkipp‐Beschläge (Qualität entsprechend Fabrikat Windhaus), verstellbare Rollzapfen, teilweise zusätzliche Mittelverriegelung (bei größeren Abmessungen), Fehlbedienungssperre und Zuschlagsicherung. Die Sicherheit wird gewährleistet durch Pilz­kopf­ver­riegelun­gen S2. Die Fenster sind mit Dreifachverglasung (WSG 0,6 W/m² mit warmer Kante) ausgestattet. Farbe innen weiß, außen anthrazit genarbt. Außenfensterbänke sind aus Aluminium, entdröhnt, anthrazit lackiert. Die Innenfensterbänke sind aus Granit oder sonstigem Naturstein. Alle Fenster des Erdgeschosses werden einbruchhemmend in Qualität RC2 nach DIN EN 1627 einschließlich abschließbarer Fenstergriffe ausgeführt. Dachflächenfenster in Qualität entsprechend Marke Velux als Schwing-Fenster.

10. Rollläden

Alle Fenster und Fenstertüren in allen Wohnräumen, Bädern und WCs erhalten Aluminiumrollladenpanzer. Kunststoffaufsatzrollladen im Farbton silber, in wärmebrückenfreien Rollladenkästen nach EnEV. Die Bedienung der Rollläden erfolgt elektrisch über Schalter, die auf der Wand angeordnet sind. Ausgenommen davon sind Dachflächenfenster. Hier sind als Sonderwunsch Sonnenschutzrollos innen oder Rollläden außen möglich.

11. Loggia/Balkone

Loggien und Balkone erhalten einen frostsicheren Plattenbelag. Durch entsprechende thermische Abtrennung und Wärmedämmung werden Kältebrücken sicher vermieden. Unterseiten sowie sichtbare Außenseiten werden mit einem Anstrich in Q1-Qualität geeignet ausgeführt. Entwässerung mit Anschluß an die Regenentwässerung. Die Balkone werden thermisch getrennt oder mit Zusatzdämmung nach Wärmeschutznachweis gedämmt. Loggien und Balkone erhalten einen frostsicheren Plattenbelag 40 x 60 cm auf Sandsäckchen, Kiesbett oder Edelsplit, Farbe des Belags nach Farbkonzept. Rinnen oder erhöhte Schwellen (15 cm Höhe) werden lediglich an den Dachterrassen und an den Loggien im 3.OG ausgeführt.

12. Bodenbeläge

Alle Wohnräume und Flure erhalten vollflächig verklebtes Mehrschichtparkett Eiche Natur, Einzelhandelspreis Material 35,00 €/m² (Brutto-Listenpreis) mit weißer Sockelleiste. Die Böden in Gäste-WC, Bad und Abstellräumen in den Wohnungen werden mit Fliesen (30 x 30 cm oder 30 x 60 cm) ausgestattet, Einzelhandelspreis Material € 25,-/m² (Brutto-Listenpreis).

13. Fliesenarbeiten

Alle Fliesenbeläge werden im Dünnbettverfahren verlegt. Die Gäste‐WCs werden bis zu einer Höhe von ca.1.20 m gefliest. Die Bäder werden deckenhoch gefliest. Es werden die Wände und Anschlüsse im Bereich von Bade- oder Duschwannen abgedichtet. Die Verfugungen werden mit farbigem Fugenmörtel hergestellt. Alle Innenecken sowie Fugen zwischen verschiedenen Materialien werden dauerelastisch verschlossen. Für die Badfliesen stehen verschiedene Muster und Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Auswahl kann im Rahmen eines Bemusterungstermins beim Lieferanten des Verkäufers erfolgen. Andere als die zur Auswahl stehenden Fliesen können gegen Aufpreis unter Anrechnung von 25,00 €/m² brutto Materialpreis als Sonderwunsch beauftragt werden. Die Bodenfliesen werden gerade verlegt, diagonale Verlegung ist gegen Aufpreis möglich. Richtgröße für Wand‐und Bodenfliesen ist maximal 30 x 60 cm.

14. Malerarbeiten

14.1 Innerhalb der Wohnungen

Alle Wand- und Deckenflächen in den Wohnungen werden mit Raufasertapete Marke “Erfurt” tapeziert und erhalten einen deckenden Dispersionsanstrich, Farbe weiß. Hierbei werden ausschließlich lösungsmittelfreie, mineralische Farben verwendet. Auf Wunsch und gegen Aufpreis können andere Farben aus der Farbtafel der Lieferanten ausgesucht werden. Alternativ und gegebenenfalls gegen Aufpreis können die Wandflächen auch mit anderen Materialen versehen werden.

14.2 Treppenhaus und Kellerräume

Die Treppenhauswände erhalten einen Reibeputz mit 2 mm Körnung und werden weiß angelegt. Die Decken und Treppenunterseiten werden glatt gespachtelt und weiß gestrichen. Die Festlegung des Oberflächenbelags, der Tritt und Setzstufen in Granit-, bzw. Naturstein/Steingut-Belag, erfolgt durch den Bauträger in Abstimmung mit dem Architekten. Wände und Decken im Kellergeschoss werden als untergeordnete Funktionsflächen mit Dispersionsfarbe weiß angelegt.

14.3 Außenbereich

Die Außenfassade wird nach dem Gestaltungskonzept des Architekten gestaltet. Dabei wird schadstoffgeprüfte Fassadenfarbe Qualität entsprechend der Marke STO‐Lotusan verwendet.

15. Schlosser/Metallbau

Alle Balkon‐und Treppenhausgeländer, Geländer an den bodentiefen Fenstertüren, Loggien und Dachterrassen, Handläufe und Absturzsicherungen werden als Flachstab-Metallkonstruktion erstellt. Hierbei werden alle im Freien angeordneten Geländer nach Gestaltungskonzept des Architekten erstellt. Die Treppenhausgeländer erhalten einen Edelstahlhandlauf.

16. Außenanlagen

Zuwege zum Haus werden aus Betonsteinen mit Sickerfuge erstellt. Die zu gestaltenden Allgemeinflächen und Abgrenzungen werden nach dem Grünanlagenkonzept des Architekten angelegt. Die Gartenflächen, die einzelnen Wohnungen als Sondernutzungsfläche zugewiesen sind, erhalten eine geebnete, mit Mutterboden versehene Fläche und werden mit Rasen eingesät. Der Aufbau der Flächen im Bereich der Feuerwehrzufahrt/Feuerwehraufstellfläche erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften. Der Niveauausgleich der Gartenflächen erfolgt nach technischen Erfordernissen und örtlichen Gegebenheiten und ergibt sich nach Abschluss der Baumaßnahmen gemäß Planung des Architekten, bzw. Auflagen der Baugenehmigung. Die Terrassen der Gartenwohnungen erhalten einen Belag aus Betonsteinplatten 40 x 40 cm oder 40 x 60 cm, Farbe nach Wahl des Architekten, auf frostfreiem Unterbau und Plattenbett aus gebrochenem Hartgestein verlegt. Kiesstreifen in Körnung 16/32 mit Kantensteineinfassung als Haus-Sockeleinfassung an den freien Sockelfronten. Das Grundstück erhält entlang der Straßenfront eine attraktive Zaunanlage aus Metallstreben, Details nach Angabe des Architekten. Zuwege zu den Häusern bleiben offen. Der Außenstellplatz, der Müllplatz sowie die Fahrradabstellbereiche erhalten einen Belag aus Verbundpflaster in grau mit fachmännischem Unterbau. Jedes Haus erhält zudem eine Außenzapfstelle für die Bewässerung der Gemeinschaftsflächen.

17. Tiefgarage

Zufahrt/Ausfahrt mit Ampelsteuerung und Rollgittertoranlage nach Wahl des Architekten. Die Qualität entspricht Fabrikat Günther Tore, mit elektronischer Antrieb und Nothandkurbel mit Sicherheitsabschaltung. Montage der Rollgittertoranlage erfolgt schallentkoppelt zu dem Gebäude zur Vermeidung von Körperschallübertragungen. Zufahrt mit Funkfernsteuerung und Schlüssel-Notschaltung und Ausfahrt über Zugschalter, einschließlich Lichtschranken, Zugtaster und aller erforderlichen Sicherheitseinbauten gemäß Bau­arten­genehmi­gung. Allgemeine Beleuch­tungs­körper werden als Energiesparleuchten in ausreichender Anzahl verbaut. Die Steuerung erfolgt über Taster und Bewegungsmelder, die mit Zeitschalter gekoppelt sind, bzw. zentrale Schaltung für Ganz Notbeleuchtung. Die Versiegelung des Tiefgaragenbodens und der Zufahrt erfolgt mit einer tausalzbeständigen und abriebfesten Beschichtung der Oberfläche, Qualität entsprechend Systembeschichtung OS 8. Zudem werden alle Fahrbahnmarkierungen, Parkplatzabgrenzungen, Parkplatznummerierungen sowie alle sonstigen, nach den Normen und den behördlichen Auflagen erforderlichen Markierungen und Hinweisungen angebracht. Der Zugang vom Treppenhaus in die Treppenhäuser erfolgt über Brandschutzschleusen. Die Tiefgarage wird über das Rolltor und die Lüftungsschächte natürlich belüftet. Die Entwässerung erfolgt über Verdunstungsrinnen. Die Tiefgaragenabfahrt erhält mindestens eine Entwässerungsrinne.

18. Müllplatz

Der Müllplatz wird von einer Betonwand (Höhe ca. 1,5 m) eingefasst und mit einer Pergola überdacht. Er wird mit einem Kaltwasseranschluss mit Schlauchanschluss für die Reinigung ausgestattet und erhält einen Bodeneinlauf mit Anschluss an die öffentliche Kanalisation.

19. Abstellräume im Keller

Die Abstellräume werden mit leichten, luftdurchlässigen Wandelementen (Metall oder Holz) ausgebildet und sind abschließbar. Die Beleuchtung erfolgt mittels Wannenleuchten, ein Ein- /Ausschalter mit Steckdose je Einheit.

20. Liftanlage

Der maschinenraumlose Lift (Personen­aufzug) wird über Tastensteuerung betrieben und ist für 5 Haltstellen aus­ge­legt. Die Kabinen werden mit Edelstahl ausgekleidet, rückseitig in den Kabinen sind Kristallspiegel und Edelstahlhandlauf angebracht. Qualität entsprechend Fabrikat Kone.

21. Endreinigung

Das Gebäude wird komplett gereinigt übergeben, d.h. es erfolgt die Entfernung aller Schutzabdeckungen, Reinigung der Fenster und Türen, Reinigung aller Fliesenbeläge und Böden sowie das Entfernen aller Restmaterialien. Dies ist jedoch keine Feinreinigung, sondern eine Baureinigung, d.h. eventuell verbleibender Staub oder Schlieren sind von den Eigentümern zu beseitigen.

22. Sonstiges

Fotos, 3D‐Animationen und Detailskizzen dienen dem besseren Verständnis der Planungsunterlagen und des Baubeschreibungstextes und können von der späteren Bauausführung abweichende Details darstellen. Anspruch auf die Ausführungen dort dargestellter Details besteht nicht. Allgemein übliche Setzungen des Bauwerkes sowie Lastspannungen können in den ersten Jahren nach Fertigstellung des Bauwerks feine Risse in Stahlbetonelementen hervorrufen. Diese feinen Risse stellen – sofern sie die nach DIN 1045 angegebenen zulässigen Grenzwerte nicht überschreiten– keinen Mangel dar. Ebenso sind Rissbildungen im Bereich der Konstruktionsfugen und an den Stößen der Wand‐ und Deckenfertigteile bautechnisch bzw. bauphysikalisch nicht vermeidbar und daher kein Mangel. Solche Erscheinungen stellen im Rahmen der Gewährleistung keinen Mangel dar. Das eigenmächtige Betreten der Baustelle ist aus sicher­heits‐ und ver­sicherungs­techni­schen Grün­den nicht gestattet. Sofern keine Farbangaben enthalten sind, erfolgt die Gestaltung gemäß dem Farbkonzept des Architekten/Bauträgers.

Bauherr: Schöne Aussicht Mühlheim GmbH
Mergenthalerallee 45 in 65760 Eschborn
Architekt: Holik Zillessen Architekten,
Burgstraße 11e in 60316 Frankfurt am Main

 
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